Weihnachts Evangelium

Bevor wir uns dem ersten Detail der weihnachtlichen Erzählungen zuwenden ein paar wenige Hintergrundinformationen für diejenigen, die mit den biblischen Texten nicht so vertraut sind.

Jesus selbst hat nichts aufgeschrieben. Schriftliche Zeugnisse über ihn, über das, was er gesagt und getan hat, wurden nach einem längeren mündlichen Überlieferungsprozess schließlich auch in Büchern zusammengetragen. Man nennt sie die Evangelien, vom griechischen eu angellion, zu deutsch so viel wie „gute Nachricht“. Vier davon haben für die Christen eine besondere Bedeutung erlangt. Sie werden nach ihren Autoren oder Redaktoren benannt: Markus, Matthäus, Lukas und Johannes. In Verbindung mit den Namen spricht man vom Markusevangelium oder Lukasevangelium etc.

Über die Geburt Jesu finden sich in zwei Evangelien Notizen: bei Matthäus und bei Lukas. Beide legen auf unterschiedliche Aspekte wert, was wieder mit der Konzeption ihrer Evangelien zusammenhängt. In der spirituellen Tradition des Christentums bilden die unterschiedlichen Aspekte dann eine Gesamterzählung, sie werden Teil des übergreifenden Narrativs.

In der Heiligen Nacht wird der Lukastext gelesen. Er führt uns in eine Stadt Namens Betlehem (dt. Haus des Brotes oder Haus der Nahrung). Genauer: er führt uns in der Nähe dieser Stadt, auf ein Feld. Es ist Nacht.

Was dann geschieht, welche Akteure auftreten, was diese sagen oder tun, was dadurch in Bewegung kommt, all das können Sie selbst hören in den weihnachtlichen Gottesdiensten. Und ich schreibe auch was, nach und nach, wenn mal ein stiller Moment ist.

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