Archiv für den Monat Januar 2020

Heilsame Schritte – Analyse einer biblischen Mustergeschichte

Regina Reber: Silver

In biblischen Geschichten verdichten sich oft menschliche Existenzmuster. Es sind Geschichten von Menschen, die in einer bestimmten Lebenssituation sind, in welche dann etwas von Gottes Kraft und Gottes Geist kommt. Diese Existenzgeschichten können für Menschen in der sozialen oder pastoralen Arbeit inspirierend sein und ermutigend und nicht selten auch entlastend und befreiend.

In einem Ausbildungskurs „Diakonische Pastoral“ haben wir letzte Woche eine Geschichte analysiert, die zu den Klassikern in der theologischen Fortbildung von Seelsorger(inne)n oder Berater(inn)en gehört. In gewisser Weise findet man darin das gesamte Programm von Caritas und Diakonie wieder mit seinen Dimensionen: konkrete Hilfeleistung, Anwaltschaft und Solidaritätsstiftung. Und natürlich, wie bei jeder guten sozialen und pastoralen Arbeit, das Empowerment, die Hilfe zur Selbsthilfe.

Die Geschichte beschreibt einen Prozess. Dieser Prozess wird in der sozialen Arbeit gerne „empowerment“ genannt. In seelsorglichen Kategorien könnte man von einem Prozess diakonischer Pastoral sprechen. Es lohnt sich, diese Geschichte sehr genau auf die Prozessschritte und Prozesselemente hin zu analysieren. Und in diesem Fall lohnt es sich auch sehr, den Urtext beizuziehen, weil viele Übersetzungen wichtige Details nicht wiedergeben.

Im Nachgang zu diesem Seminarkurs soll der zweitelige Beitrag, der vor einiger Zeit schon einmal in diesem Blog erschienen ist, hier erneut eingestellt werden. Er sei mit zwei Bildern illustriert.

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